Vier Personen stehen vor einem Gebäude mit Solarpanelen auf dem Dach, umgeben von grüner Vegetation und einem geparkten Auto.

Solaranlage für die Erich-Kästner Schule

18.03.2025

Die Erich-Kästner Schule (jetzt Förderschule Nordkreis) in Hückeswagen hat einen großen Schritt in Richtung Klimaschutz gemacht: Eine neue Solaranlage mit Batteriespeicher versorgt das gesamte Schulgelände mit umweltfreundlichem Strom. Durch sie reduziert sich der CO2-Ausstoß ab jetzt jedes Jahr um rund 13.700* Kilogramm. Finanziert und errichtet hat die Solaranlage mit Batteriespeicher die BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) in Kooperation mit der Schloss-Stadt Hückeswagen.

Schulleiterin Cordula Schneider und Konrektorin Stefanie Langmesser freuen sich über den selbst produzierten Strom auf dem Dach ihrer Schule: „Die Solaranlage ist ein hervorragendes Anschauungs- und Lehrobjekt für praxisnahen Unterricht und darüber hinaus freuen wir uns, dass wir auf unserem Dach einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.“ Betreiber der Anlage ist die Schloss-Stadt Hückeswagen und auch Bürgermeister Dietmar Persian und Dieter Klewinghaus als Leiter Gebäudemanagement begrüßen, dass die BEW Energiewende-Projekte so gestaltet, dass ortsansässige Schulen und Vereine davon profitieren.

Für die Erich-Kästner Schule ist eine Solaranlage mit Batteriespeicher die optimale Praxislösung. Die Anlage wird das gesamte Schulgelände mit Strom versorgen. „Ein Speicher ist sinnvoll, weil so auch die sonnenarmen Tage teilweise ausgeglichen werden können“, erklärt Jens Langner.

Klima und Kasse schonen – ganz einfach

Die Photovoltaikanlage mit Speicher, die an der Schule betrieben wird, besteht aus 126 Modulen und hat eine installierte Leistung von 49,8 kWp. Der Speicher hat eine Kapazität von 25 Kilowattstunden. Die Anlage erzeugt pro Jahr etwa 42.300 Kilowattstunden Strom und erspart der Umwelt so 13.700* Kilogramm klimaschädliches Kohlendioxid jährlich. Weit mehr als die Hälfte des aus Sonnenlicht klima- und ressourcenschonend erzeugten Stroms nutzt die Erich-Kästner Schule selbst, den Rest speist sie ins Netz. „Der Verbrauch von selbst erzeugtem Strom ist besonders günstig“, betont Jens Langner und fügt hinzu: „Das bringt der Schule nicht nur eine Ersparnis des CO2-Ausstoßes, sondern auch der Energiekosten.“ Der Kooperationsvertrag läuft über 20 Jahre.
(*nach dem durchschnittlichen deutschen Strommix mit 324g/kWh berechnet - Stand 1.11.2024)

Know-how ausbauen – für Kunden und Unternehmen

Photovoltaikanlagen in Kombination mit einem Speicher haben sich etabliert. „Je mehr selbst erzeugter Solarstrom direkt vor Ort verbraucht wird, desto wirtschaftlicher wird eine Anlage“, betont der BEW-Geschäftsführer. „Auch für Hausbesitzer, die Photovoltaikanlagen betreiben, wird daher die Speicherlösung lukrativ.“ Die BEW will gemeinsam mit den Kommunen und Bürgern die Energiezukunft in der Region gestalten. „Unser Ziel ist es, durch Information, Beratung und passgenauer Angebote immer mehr Bürger zum Bau einer PV-Anlage zu bewegen“, erklärt er.